Widerstand am Kraterrand

Im Rheinischen Braunkohlerevier formiert sich langsam Protest gegen den Energiekonzern RWE

Nirgendwo sonst in Europa wird das Klima so drastisch geschädigt wie im Rheinischen Braunkohlerevier. Doch der Widerstand gegen die Kraftwerksmonster und Tagebaue wächst. Schon träumen Aktivisten davon, die Region zwischen Köln, Aachen und Mönchengladbach zum Wendland der Kohlekraft zu machen.

Waldbesetzer haben sich im Hambacher Forst eingerichtet. Sie wollen den drohenden Kahlschlag verhindern.

Man mag RWE als tumben Dinosaurier beschreiben, der manisch an Atom- und Kohlekraft festhält, der die Energiewende verschläft und ihr mächtig im Wege steht. Zu groß, zu gefräßig, zu wenig Hirn, zum Aussterben verdammt - so könnte man spotten. Doch immerhin, die PR-Abteilung des Konzerns strotzt vor Kreativität: Der Braunkohletagebau Hambach, das »größte Loch Europas«, eine riesige hässliche Kraterlandschaft nebst gigantischer Bagger, die sich ganze Dörfer vertilgend in die Landschaft fressen - ausgerechnet der Tagebau Hambach also wird als Freizeit-Event mit Naturschutzfaktor inszeniert.

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