Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
27.06.2012

NATO verneint Bündnisfall

Abschuss eines türkischen Jets scharf verurteilt

Berlin (nd-Heilig). Der NATO-Rat hat den Abschuss eines Aufklärungsflugzeuges der türkischen Luftwaffe durch Syrien als »inakzeptabel« bezeichnet. Nach einer Sondersitzung am Dienstag in Brüssel betonte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, man verurteile den Abschuss in der vergangenen Woche »in schärfster Weise« und betrachte ihn als »ein weiteres Beispiel für die Missachtung der internationalen Normen, des Friedens, der Sicherheit und des Menschenlebens durch das syrische Regime«.

Die 28 Botschafter des Bündnisses waren gemäß Artikel 4 der NATO-Charta zusammengekommen, weil die Türkei »ihre territoriale Unversehrtheit« für gefährdet erklärt hatte. Es ist erst das zweite Mal in der NATO-Geschichte, dass ein Staat ein Treffen unter Berufung auf diesen Artikel einberuft. 2003 geschah das im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg - gleichfalls auf Initiative der Türkei.

Ursprünglich hatte die Regierung in Ankara Artikel 5 der NATO-Charta, den sogenannten Bündnisfall, im Blick gehabt und wollte, dass der Abschuss des »Phantom«-Jets als Angriff auf das gesamte Militärbündnis gewertet wird. Ein entsprechender einstimmig zu fassender Beschluss hätte ein gemeinsames militärisches Vorgehen gegen Syrien ermöglicht. Das lehnte der NATO-Rat ab. Es hieß nur, die Allianz werde sich weiter mit der Lage im östlichen Mittelmeer befassen.

Noch immer sind zahlreiche Fragen zum am Freitag erfolgten Abschuss offen. Damaskus kann angeblich belegen, dass die Maschine mehrfach in den syrischen Luftraum eingedrungen war. Der Abschuss mit einem Luftabwehrgeschütz sei ein Akt der Verteidigung staatlicher Souveränität gewesen. Über das Schicksal der Besatzung - Hauptmann Gö᠆khan Ertan und Leutnant Hasan Hüseyin Aksoy - ist nichts bekannt. Der RF-4E-Jet gehörte zur 173., in Erhac stationierten Staffel und stammt vermutlich aus Beständen der Deutschen Luftwaffe. Deutschland schenkte der Türkei zwischen 1992 und 1994 insgesamt 46 Maschinen dieses Typs. Kommentar Seite 4

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken