Stromsparen für den Atomausstieg

Greenpeace-Studie: Energiewende lässt Preise nur leicht ansteigen

Der beschlossene Atomausstieg kommt nicht ohne Diskussion um steigende Strompreise aus. Die Umweltorganisation Greenpeace will mit einer gestern vorgestellten Studie die Teuerungsszenarien entschärfen.

Schon heute bezahlen Verbraucher rund 40 Prozent mehr für ihren Strom als noch vor sieben Jahren. »Der Atomausstieg beeinflusst den Strompreis kaum«, lautet nun auch die zentrale Botschaft einer Studie, die das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Umweltorganisation Greenpeace durchgeführt hat und am Dienstag in Berlin vorstellte. Zwar werden sich die Strompreise weder stabilisieren, geschweige denn fallen, aber der Atomausstieg werde sich nur minimal auf den Großhandelsstrompreis auswirken, heißt es. Bei Energie aus Kohle oder Gas dagegen stiegen die Kosten weiter. »Ohne die Energiewende würde die Preisexplosion noch viel höher ausfallen«, sagte die Leiterin des Bereichs Energie, Verkehr und Umwelt beim DIW, Claudia Kemfert. Allerdings spielt bei den Berechnungen des DIW ein konstant bleibender Stromverbrauch und die Umsetzung der Energieeffizienzpolitik eine entscheidende Rolle, letztere müsse erheblich ambitionierter vorangehen als bisher, um die Teuerung niedrig zu halten, warnte Niklas Schinerl, Energieexperte von Greenpeace.

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