René Heilig 04.07.2012 / Titel

Abgang der Agentenführer

Nach NSU-Aktenskandal muss auch Thüringens Verfassungsschutzchef gehen

Agentenführer gehen, Fragen bleiben. Kaum hat der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Heinz Fromm, seinen Abschied eingereicht, da traf es seinen Thüringer Landeskollegen Thomas Sippel. Kritik wächst auch gegen den Militärischen Abschirmdienst (MAD) und das Bundeskriminalamt (BKA). Die Bundesregierung gerät unter Druck - nicht nur wegen vernichteter Akten zu den NSU-Ermittlungen.

Zeichnung: Christiane Pfohlmann
Eilmeldung am gestrigen Abend: Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU) teilte mit, dass der Chef des Landesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Sippel, wegen der Pannen bei der Verfolgung der Terrorzelle des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU) sein Amt aufgeben muss. Zu Wochenbeginn hatte der Präsident des Verfassungsschutzes, Heinz Fromm, seine Versetzung in den vorgezogenen Ruhestand erbeten. Während er sich auf die Zeugenaussage am Donnerstag vor dem Berliner Untersuchungsausschuss vorbereitet, verstärkt sich die Diskussion über seine Behörde.

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