Jana Desch 11.07.2012 / Inland

Sieben Hundejahre

Abschreckung statt Schutz dominiert die Asylpolitik - vor allem in Bayern

Der Chef des Bundesamtes für Migration bezweifelt, dass der radikale Protest iranischer Flüchtlinge in Würzburg ihr Asylverfahren beschleunige. Doch es gibt ein Gegenbeispiel.

Kann ein Hungerstreik behördliches Handeln zum Kippen bringen? Diese Frage wurde am Montag in Würzburg mit dem Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge heiß diskutiert. Ihm tue es »wirklich sehr leid«, dass ein solcher Eindruck entstanden sei, sagt Manfred Schmidt. Und: Es wäre ein »grobes Missverständnis« anzunehmen, Behörden könnten durch Aktionen wie die der hungerstreikenden Iraner in Würzburg derart unter Druck gesetzt werden, »dass sie schneller oder anders entscheiden würden«.

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