Wolf H. Wagner, Florenz 12.07.2012 / Ausland

Tod im Mittelmeer

54 Flüchtlinge verdursteten auf dem Weg nach Europa

Erneut starben 54 Flüchtlinge bei dem Versuch, in einem Schlauchboot nach Europa zu gelangen. Nur ein Mensch überlebte, die anderen verdursteten während der zweiwöchigen Schreckensfahrt. Das UN-Flüchtlingshochkommissariat appellierte an alle Schiffe im Mittelmeer, auf hilfsbedürftige Flüchtlinge zu achten.

Nach gut einem Tag hatten die 55 Flüchtlinge die sizilianische Küste bereits vor Augen, als starker Seegang das überfüllte Schlauchboot zurücktrieb. Offenbar manövrierunfähig, trieb es tagelang auf dem offenen Meer. Schließlich hatten tunesische Fischer das Boot, das von der libyschen Küste gestartet war, am Montagabend ausgemacht und die Küstenwache verständigt. Doch nur ein Mann war noch am Leben. Der Eritreer, der in das Krankenhaus von Zarzis gebracht wurde, berichtete dem UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR), dass an Bord das Trinkwasser ausgegangen war und die Menschen unter der glühenden Sonne auf dem Meer verdursteten, nach 15 Tagen auf See.

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