Bernd Kammer
13.07.2012

Berliner Mietenbündnis steht vor dem Abschluss

(nd). Das Mietenbündnis, mit dem der Berliner Senat den Anstieg der Mieten dämpfen will, steht kurz vor dem Abschluss. Fünf der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften haben es bereits unterzeichnet, kommende Woche wird auch der Beitritt der Gesellschaft Stadt und Land erwartet. Damit sollen die Mieter von 275000 landeseigenen Wohnungen finanziell entlastet werden. Konkret sieht das Bündnis vor, dass in diesen Wohnungen die Miete innerhalb von vier Jahren nur noch um 15 Prozent steigen dürfen. Bisher waren 20 Prozent in drei Jahren möglich. Die Kosten einer Modernisierung dürfen nicht mehr mit elf, sondern nur noch mit neun Prozent auf die Miete umgelegt werden. Bei einkommensschwachen Haushalten soll die Nettokaltmiete 30 Prozent des Nettoeinkommens nicht übersteigen. Das Bündnis soll nach der Sommerpause vom Senat beschlossen werden.

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