Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
16.07.2012

Altmaier räumt Fehler bei Energiewende ein

Ziele waren zu hoch gesteckt

Berlin (nd-Gernhardt). Der Sonntag war kein guter Tag für Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU): Zuerst musste er im Vorfeld des heute beginnenden Petersberger Klimadialogs zugeben, dass man das internationale Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen, kaum noch erreichen könne. Anschließend nahm er die Energiewendeziele seiner eigenen Regierung kritisch aufs Korn. Der Koordinierungsbedarf beim Umbau der Stromversorgung von Atomkraft auf Erneuerbare sei unterschätzt worden, sagte Altmaier der »Bild am Sonntag«. Zudem habe man sich zu viel vorgenommen. Es sei völlig unklar, ob der Stromverbrauch wie geplant bis zum Jahr 2020 um zehn Prozent gesenkt werden könne.

Auch die Etablierung des Elektroautos komme nicht so recht voran: Bis 2020 sollte eigentlich eine Million stromgetriebene Fahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein, Anfang 2012 zählte das Kraftfahrzeugbundesamt aber gerade mal rund 4500.

Etwas anderes mache ihm jedoch mehr Sorgen, so Altmaier: »Wenn wir nicht aufpassen, dann kann die Energiewende zu einem sozialen Problem werden«. Für September plane er einen runden Tisch mit Sozialverbänden und Verbraucherschützern. Die Politik müsse dafür sorgen, dass die Energiepreise nicht mehr als absolut notwendig stiegen.

SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel sagte, er begrüße es, dass Altmaier ehrlicher sei als sein Vorgänger. Bei der Energiewende habe die Koalition aber komplett versagt. Gabriel forderte eine Energiewendeagentur, bei der Wirtschaft, Verbraucherverbände, die Länder und die Stadtwerke an einem Tisch säßen.

Die Industrie dagegen plädiert für eine Entschleunigung. Besonders wichtig sei die Rücknahme der Privilegien für Ökostrom, sagte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel. Wenn man deren Einspeisevorrang für die letzten zehn Prozent kappe, würden weniger Leitungen benötigt. So bekäme man Zeit, die Neubauten umzusetzen. Kommentar Seite 4

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken