Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
17.07.2012

Wenn der Zwiebelsaft nicht ausreicht

Experten untersuchten Arzneimittel gegen Juckreiz und Schmerzen nach Insektenstichen

Stiche heimischer Insekten sind in der Regel harmlos und klingen von selbst ab. Was bei Juckreiz und Schmerzen hilft, erläutern die Experten der Zeitschrift »Gute Pillen - Schlechte Pillen« (GPSP) in ihrer Ausgabe 3/2012.

Kühlen mit kalten Umschlägen oder behelfsweise mit einer kalten Getränkeflasche lenkt von Schmerzen ab und trägt dazu bei, die Schwellung zu verringern.

Den Saft einer Zwiebel oder eine frisch aufgeschnittene Zwiebel selbst auf den Stich zu geben, ist oftmals schon sehr hilfreich. Dieses beliebte und bekannte Hausmittel kann Tabletten oder Salben in vielen Fällen verzichtbar machen. Da die Hautreaktionen von Histamin, einem Gewebehormon, getriggert - also angefacht - werden, versucht man mit Antihistaminika, die auf den Stich aufgetragen werden, dagegen anzugehen. Ein Großteil des Effekts dürfte allerdings auf der kühlenden Wirkung der üblichen Gelpräparate beruhen. Gegen solche externen Antihistaminika spricht, dass sie sensibilisierend wirken können. Dies begünstig dann später allergische Reaktionen auf Arzneimittel mit chemisch ähnlicher Zusammensetzung, warnt das arzneimittelkritische Magazin »Gute Pillen - Schlechte Pillen«. Bereits vor 40 Jahren forderte daher die amerikanische Gesellschaft der Kinderärzte, auf äußerliche Antihistaminika zu verzichten. Die Zeitschrift vergleicht rezeptfreie Hydrocortisonpräparate und nennt deren Preise. Als nicht besonders überzeugend charakterisiert sie eine weitere Wirkstoffgruppe für die externe Anwendung, zu der vor allem das örtlich betäubende Lidokain zählt. Besser wirksam sind Hydrokortisonpräparate, die für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren rezeptfrei sind. Die Cremes sollte man aber nur wenige Tage lang hintereinander auftragen, um die Möglichkeit von Nebenwirkungen gering zu halten. Welche Präparate in Frage kommen, steht inklusive Preisvergleich in einer Tabelle der Zeitschrift.

Tabletten mit einem Antihistaminikum können helfen, wenn viele Insektenstiche und ausgeprägter Juckreiz plagen. Ausdrücklich zugelassen für die Einnahme bei Insektenstichen ist nur das häufig müde machende Dimetindin (Fenistil® Tropfen). Neuere Wirkstoffe - ohne entsprechende Zulassung - wie Cetirizin oder Loratadin wirken möglicherweise gegen Hautjucken schlechter als die älteren müde machenden Antihistaminika.

Wer auf Insektenstiche mit schmerzhaftem Juckreiz und ausgeprägten Quaddeln reagiert, ist von Nesselsucht (Urtikaria) geplagt. Er kann sich für wenige Tage Glukokortikoid-Tabletten verordnen lassen, beispielsweise Prednisolon.

www.gutepillen-schlechtepillen.de

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken