Reimar Paul 18.07.2012 / Bewegung

Ja-Wort zum Nein

Atomkraftgegner nutzen selbst ihre Hochzeit zum Protest und blockieren Gorleben

Bei Protesten gegen Castortransporte hat sich das Paar kennengelernt. Da darf das wichtigste Thema ihres Lebens am wichtigsten Tag ihres Lebens nicht fehlen: Die Atomkraftgegner richten ihre Hochzeitsfeier vor den Toren des Atommülllagers Gorleben aus. Es ist schon die zweite »Hochzeitsblockade« vor dem Salzstock.

Am 5. Mai tauschten bereits die Hamburger Michael Friedrich und Bina Ropeter die Ringe direkt an einem der massiven Stahltore, die den Salzstock Gorleben versperren. Dieses Wochenende traut sich ein zweites anti-atom-bewegtes Paar.

Seit dem August 2011 läuft die Kampagne »Gorleben 365«. An möglichst vielen Tagen eines Jahres, so das hochgesteckte Ziel der Initiative »X-tausendmal quer« und des wendländischen Bildungszentrums »Kurve Wustrow«, sollen aus Protest gegen die bestehenden Gorlebener Atomanlagen und den geplanten Bau eines Endlagers die Zufahrten zum Erkundungsbergwerk blockiert werden. Gruppen aus ganz Deutschland wurden zur Teilnahme aufgerufen.

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