Gemeinsam sind wir stark– linker Journalismus ist mir etwas wert!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
23.07.2012

Widersprüchlicher Gabriel

Kommentar von Aert van Riel

Sigmar Gabriel versucht, sich als Kritiker der »schwarzen Schafe« im Bankensektor zu inszenieren. Vor Kurzem hatte der SPD-Vorsitzende ein Thesenpapier veröffentlicht, in dem er Geldinstituten vorwirft, »Staaten zu erpressen und die Politik zu diktieren«. Deshalb müssten die Banken und der Finanzsektor stärker reguliert werden. Gabriel fordert einen Automatismus für die Verstaatlichung von Banken, wenn diese staatliche Hilfen beanspruchen. Außerdem sollen hochriskante Geschäftspraktiken verboten und das Haftungsrecht verschärft werden.

Ob sich das Thema »Bankenregulierung« aber für einen erfolgreichen SPD-Bundestagswahlkampf 2013 eignet, ist höchst zweifelhaft. Denn die Sozialdemokraten haben auf diesem Feld an Glaubwürdigkeit verloren, seit unter dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder den Hedgefonds große Freiheiten eingeräumt wurden. Und dem derzeitigen »Diktat der Banken« hatte sich die große Mehrheit der SPD-Fraktion erst in der vergangenen Woche wieder einmal unterworfen. Im Bundestag votierte sie gemeinsam mit den meisten Abgeordneten von Union, FDP und Grünen für Milliardenkredite, die spanischen Banken zugute kommen sollen, die sich zumeist mit Immobiliengeschäften verzockt hatten. Wer, wie die SPD, in der Opposition kaum eine Gelegenheit auslässt, um ihren Opportunismus in der Euro-Krisenpolitik unter Beweis zu stellen, dem werden auch die Wähler irgendwann die bankenkritische Rhetorik nicht mehr abnehmen.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken