Anke Stefan, Athen 27.07.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Das griechische Paradoxon

Athen verfehlt gerade wegen der verordneten Sparprogramme die Defizitziele

Bereits beim letzten Besuch der Gläubigertroika aus EU, IWF und EZB in Athen im Juni kursierten Informationen, Griechenland liege in 210 von 300 vereinbarten Sparmaßnahmen hinter den Zielvorgaben zurück. Derartige Versäumnisse werden dem angeschlagenen Staat auch während des aktuellen Besuchs der Kontrolleure der »Troika« wieder vorgeworfen.

Griechenland ist immer noch weit von den Oberzielen Haushaltskonsolidierung und Schuldenabbau entfernt, die Differenz zwischen Soll-Vorgaben und Ist-Zustand auf dem Weg dorthin wird sogar immer größer. So klafft schon jetzt eine Lücke von 2,5 Milliarden Euro im Haushalt 2012. Ohne Korrektur führe dies bis Jahresende zu einem Defizit von 17,5 statt der angestrebten 14,9 Milliarden Euro, lautet ein am Donnerstag bekannt gewordenes erstes Zwischenfazit der »Troika«-Kontrollkommission. Entstanden ist das zu hohe Defizit vor allem durch gestiegene Ausgaben für die Sozialversicherung sowie im Gesundheitswesen.

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