Linker Journalismus ist nicht umsonst! Was soll das hier?

Seit nunmehr fast 25 Jahren ist das »nd« einem stetigen Wandel unterworfen und muss sich immer wieder neu in der Zeitungslandschaft erfinden. Das gilt für Print wie für Online, einiges geschieht hinter den technologischen Kulissen, vieles ist für die Leserinnen und Leser augenfällig.

Die gedruckte Zeitung, auch das „nd“, hat in den letzten Jahren erheblich an Auflage verloren und die Dynamik des Sinkflugs scheint zuzunehmen. Positiv hat sich in den vergangenen Monaten dagegen die Zahl der digitalen Verkäufe, vor allem Online-Abonnenten entwickelt. Sie hat im Laufe des Jahres 2014 stark zugenommen, auch wenn wir mit gut 1.200 zahlenden Online-Lesern noch weit hinter anderen überregionalen Zeitungen zurückliegen. Mehr als ein Drittel dieser Abonnenten nutzen das Online-Angebot in Kombination mit der gedruckten Wochenendausgabe. Auch die nd-App findet immer größeren Zuspruch. Um eine solche Entwicklung zu verstätigen und auszubauen, bedarf es nicht unerheblicher Investitionen.

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der LeserInnen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer „sanften“ nd-Zahlschranke. Wir blenden einn Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Wir hoffen, dass viele LeserInnen zu dem Entschluss kommen: Linker Journalismus ist mir etwas wert!

Hintergrundinfos

    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
31.07.2012

Griechenland ringt um neues Sparpaket

Treffen der Koalitionsparteien am Montag endete ergebnislos

Athen (dpa/nd). Die griechische Regierung will sich noch im August auf Details des neuen harten Sparprogramms einigen. Dies teilte Regierungssprecher Simos Kedikoglou am Dienstag mit.

Die Koalitionsregierung suche nach Wegen, um Griechenland im Euroraum zu halten, ohne jedoch die sozial Schwächeren durch Einsparungen noch härter zu treffen, hieß es. «Es ist der einzige Weg, damit wir nicht um Jahrzehnte zurückfallen», sagte er im griechischen Hörfunk. Allein in den kommenden zwei Jahren müssen 11,5 Milliarden Euro gespart werden, um die Auflagen der Geldgeber zu erfüllen. Der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras traf sich am Dienstag überraschend mit den Experten der Troika aus EU, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Zentralbank in Athen. Einzelheiten des Treffens wurden zunächst nicht bekannt.

Die Verhandlungen über das Sparprogramm zwischen den Koalitionsparteien aus Neo Dimokratia (ND), PASOK und Demokratische Linke (DIMAR) gestalten sich weiter schwierig und waren am Vorabend ohne Ergebnis vertagt worden. «Wichtig ist, dass unsere Entscheidungen nicht die Möglichkeiten zunichtemachen, dass das Land im Euroland bleibt», sagte der griechische Finanzminister Ioannis Stournaras im griechischen Fernsehen.

Von den Spar- und Reformfortschritten hängt ab, wie der Bericht der Gläubiger ausfällt. Sie wollen nach eigenen Angaben im September ihre Einschätzung zur Lage in Griechenland vorlegen. Von ihrer Bewertung hängen weitere Geldspritzen für den pleitebedrohte Mittelmeerstaat ab.

Wie aus Kreisen der Troika verlautete, werden die Kontrolleure solange in Griechenland bleiben, wie es nötig sei: «Bis Athen uns einen glaubwürdigen Sparplan vorlegt», sagte ein Mitarbeiter der Troika der Nachrichtenagentur dpa.

Die Geldgeber Griechenlands fordern, dass Athen in den kommenden zwei Jahren gut 11,5 Milliarden Euro einspart und die Maßnahmen sofort anpackt. Das wollen auch die Konservativen der Neo Dimokratia sowie der parteilose Finanzminister Stournaras. Sie plädieren dafür, sofort mit dem Sparprogramm zu beginnen. Doch die Sozialisten und die DIMAR befürchten soziale Unruhen. Denn die bislang durchgesickerten Eckpunkte des neuen Sparpakets sehen weitere Kürzungen und Deckelungen von Renten sowie kräftige Einkommenseinschnitte für Beschäftigte staatlicher Unternehmen vor.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken