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01.08.2012

Abwanderung aus Sachsen gestoppt

Markneukirchen (dpa/nd). Sachsen hat die Abwanderung stoppen können. 2011 kamen erstmals seit 1997 wieder mehr Menschen in den Freistaat als wegzogen, teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Markneukirchen anlässlich eines Forums zum demografischen Wandeln mit. Sachsen verzeichnete im Vorjahr 74 188 Zuzüge. Gleichzeitig verließen 70 536 Menschen den Freistaat. Vor allem die Großstädte Leipzig, Dresden und Chemnitz ziehen junge Leute an, hieß es. Insgesamt ging die Bevölkerungszahl aber leicht zurück - die Zahl der Todesfälle übersteigt noch immer die der Geburten. Am Jahresende lebten exakt 4 137 051 Menschen in Sachsen - 12 426 weniger 2010. Das war der niedrigste Rückgang seit der Wende.

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