Ralf Klingsieck, Paris 01.08.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Hollande setzt Sarkozys Finanztransaktionssteuer in Kraft

Ab heute werden in Frankreich Aktiengeschäfte mit 0,2 Prozent besteuert

Der französische Präsident François Hollande geht in der Finanzpolitik andere Wege als sein Amtsvorgänger - mit Ausnahme einer Steuer auf bestimmte Börsengeschäfte.

In Frankreich tritt heute eine Mini-Finanztransaktionssteuer in Kraft. Diese war Anfang des Jahres noch vom damaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy beschlossen worden. Dieser setzte auf einen Alleingang, da er mit seiner Idee einer europaweiten Initiative auf dem EU-Gipfel von Cannes kaum Mitstreiter fand. Später schwenkte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Sarkozys Kurs ein, auch weil sie sich davon die Stimmen der SPD für die Ratifizierung des Fiskalpakts versprach. Das Europaparlament hatte sich zuvor schon mehrfach für eine solche Steuer ausgesprochen. Der neugewählte sozialistische Präsident Frankreichs, François Hollande, behielt den Plan Sarkozys bei. Er verdoppelte gegenüber seinem Amtsvorgänger den Steuersatz auf Finanzgeschäfte auf 0,2 Prozent.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: