Krieg, Waffenlieferungen, Ausbeutung Fluchthelfer sind nicht das Problem.
Linker Journalismus gegen (geistige) Brandstifter.
Jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
01.08.2012

Gegen die Anwohner

Kommentar von Bernd Kammer

Das Bundesverwaltungsgericht hat für den Hauptstadtflughafen BER und gegen seine Anwohner entschieden. Die hatten geklagt, weil sie sich von Flughafenplanern und Behörden getäuscht fühlen. Denn aus dem Planfeststellungsbeschluss - der Baugenehmigung für den BER - war nicht ersichtlich, dass die Flugzeuge tatsächlich auch über ihre Köpfe hinwegdonnern würden, obwohl die Planer im Brandenburger Infrastrukturministerium das bereits wussten.

Die Bürger hatten also keine Chance, sich dagegen zu wehren, manche haben stattdessen in den vermeintlich flugfreien Räumen ihr Häuschen gebaut. Von Betrug war die Rede, zumal mit den ursprünglich festgelegten geraden Routen viel weniger Anwohner betroffen gewesen wären als mit den danach festgelegten abknickenden. Die Richter sahen das anders: Die Leute hätten ja trotzdem klagen können, gewissermaßen auf Verdacht, was wohl hellseherische Fähigkeiten erfordert hätte.

Eine erfolgreiche Klage hätte die Eröffnung des BER weiter hinauszögern können. Doch auch so ist er juristisch nur vorläufig aus dem Schneider. Die jetzt unterlegenen Kläger werden vermutlich bis vor den Europäischen Gerichtshof ziehen, zudem laufen weitere Klagen, u.a. wegen unterlassener Prüfungen der Umweltverträglichkeit, sowie zwei Volksbegehren. Denn mittlerweile ist klar, dass auch nach der Schließung der drei Berliner Altflughäfen Hunderttausende vom Fluglärm betroffen sein werden. Und der BER tut alles, um sie weiter gegen sich aufzubringen: Der gesetzlich zustehende Lärmschutz wird ihnen verweigert.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken