01.08.2012
Brandenburg

Loehr wieder für die LINKE im Landtag

Der IT-Systemkaufmann Matthias Loehr kehrt zurück in die Linksfraktion im Landtag. Der 35-Jährige rückt nach für die am 25. Juli nach langer schwerer Krankheit verstorbene Abgeordnete Irene Wolf-Molorciuc.

Matthias Loehr hatte bereits vom Dezember 2008 bis zum Oktober 2009 im Landtag gesessen. Damals rückte er für den Juristen und langjährigen PDS-Landtagsabgeordneten Stefan Sarrach nach. Sarrach hatte sich seinerzeit entschlossen, sein Mandat niederzulegen und eine Stelle als Sozialrichter in Frankfurt (Oder) anzunehmen. Später trat Sarrach aus der Partei aus und einige Zeit danach schloss er sich der SPD an.

Bevor Loehr erstmals in den Landtag einzog, hatte er drei Jahre lang für den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Neskovic gearbeitet. Bei der Landtagswahl 2009 verpasste er den Wiedereinzug ins Parlament. Er leitete danach das Berliner Büro des Bundestagsabgeordneten Thomas Nord. Jetzt rutscht Loehr von der Landesliste in den Landtag nach.

Erst im Juni hat der 35-Jährige die Aufgaben des Wahlkampfleiters der brandenburgischen Linkspartei übernommen. Er möchte weiter Wahlkampfleiter bleiben - aber nun nicht zwei Einkommen kassieren, wie er gestern klarstellte. Als Landtagsabgeordneter werde er nur noch ehrenamtlich Wahlkampfleiter sein. Seit November ist Matthias Loehr Kreisvorsitzender der Linkspartei in der Lausitz. Einzugsgebiet seines Kreisverbands sind der Landkreis Spree-Neiße und die Stadt Cottbus.

»Wir begrüßen Matthias Loehr herzlich in der Fraktion«, sagte die Vorsitzende Kerstin Kaiser. In den kommenden Tagen und Wochen werde man sich gemeinsam über die Aufgabengebiete und Funktionen verständigen.

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