Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
Von Jürgen Amendt
10.08.2012

Digital statt analog

1
Karikatur: Christiane Pfohlmann

Computertechnisch gesehen sind die Schulen in Deutschland - zurückhaltend formuliert - noch entwicklungsfähig. Zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man die Ergebnisse einer Studie der TU Dortmund betrachtet. »Bezogen auf die schulische Nutzung digitaler Medien liegt Deutschland (...) in der Sekundarstufe international im unteren Drittel«, heißt es da. Weniger als 50 Prozent der Sekundarschüler berichten, dass sie im Unterricht mit digitalen Medien lernen, an den Grundschulen sind es knapp über 50 Prozent kaum mehr.

Dabei haben laut Studie mehr als vier Fünftel der befragten Schüler angegeben, dass sie in Fächern wie Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen und Naturwissenschaften - also im Prinzip in allen Fächern - gerne mit Hilfe des Computers lernen würden.

Als Grund für die digitale Unterversorgung in den Klassenzimmern nennt die Studie folgende Gründe: Zum einen seien die Schulen mangelhaft ausgestattet, zum anderen die Lehrer wenig informiert und didaktisch für den Computer aufbereitete Angebote nicht bekannt; Fortbildungsangebote für Pädagogen gebe es zu wenige, zumeist seien diese Bildungsangebote auch nicht verpflichtend.

Mehr und bessere Fortbildungsangebote und eine bessere Ausstattung mit Computern helfen allein allerdings nicht. Digitales Lernen heißt ja nicht nur, dass jemand in der Lage ist, eine Computermaus zu bedienen und Programme zu starten. Digitales Lernen bedeutet auch eine andere Lernkultur zu entwickeln, in der Lehrer nicht mehr Lehrbuchwissen exklusiv verkünden, sondern Schüler selbst zu aktiv Lernenden werden, sich mittels neuer Medien Wissen selbst aneignen, der »analoge Draht« zwischen Lehrer und Schüler also durch eine »digitale Röhre« ersetzt wird.


Artikel weiterempfehlen und ausdrucken