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17.08.2012
Meine Sicht

Pro-vokation

Martin Kröger will keine Import-Rechtspopulisten

Was für ein Aufwand. Hunderte Polizisten, auch aus anderen Bundesländern, müssen am Wochenende in Berlin im Einsatz sein. Und das alles vor allem deshalb, weil hier ein kleiner Haufen rheinischer Spießbürgerextremisten versucht, sein rechtes Süppchen zu kochen. In vier Kleinbussen werden die Rechtspopulisten von »Pro Deutschland« aus Nordrhein-Westfalen nach Berlin gekarrt werden, um gegen Moscheen und linke Hausprojekte zu hetzen. Mit dabei werden auch einige Rechtspopulisten aus Österreich und Belgien sein. Auch ein Vertreter einer burischen Partei aus Südafrika hat sich angekündigt.

Dass die rechten Islamhasser mit ihren Mohammed-Karikaturen ausgerechnet zum Ende des Ramadans auflaufen, zeigt indes einmal mehr, dass es ihnen nicht darum geht, gegen Islamisten zu protestieren, sondern gegen Muslime allgemein. Innensenator Frank Henkel (CDU) ruft unterdessen dazu auf, gelassen zu bleiben. Sicher ist es richtig, sich nicht »pro-vozieren« zu lassen.

Doch völlig ignorieren sollte man die Import-Rechten nicht. Auch wenn »Pro Deutschland« bei den Abgeordnetenhauswahlen 2011 lediglich 1,2 Prozent der Zweitstimmen erhielt und trotz aller Bemühungen kaum eine lokale Verankerung hat, sollten die Berliner bei den Gegenkundgebungen friedlich zeigen, was sie von den populistischen Spaltern halten: nämlich gar nichts.

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