Oliver Eberhardt 24.08.2012 / Ausland

In Jerusalem ins Koma geprügelt

Jugendliche Anhänger der rassistischen Kach-Bewegung machen Jagd auf Araber

In Israel mehren sich Angriffe auf Araber; in der Nacht zum Donnerstag wurden in Tel Aviv erneut drei Jugendliche verletzt. Die Polizei vermutet die rassistische Kach-Gruppe hinter der Serie.

Dieser Skandal dauerte nur wenige Minuten: Die Polizei habe nicht einmal eine Anzeige aufgenommen, sagte der fassungslose, aufgebrachte junge Mann, die Spuren der Nacht im Gesicht, in die Kameras der israelischen Morgenmagazine. Und noch während er das sagte, klingelte sein Telefon. Am Apparat: Tel Avivs Polizeichef Aharon Aksol persönlich. Er habe dem Jugendlichen gesagt, dass die »gesamte Polizei« den Angriff auf ihn und seine Freunde »sehr, sehr ernst« nehmen und sofort alles weitere veranlassen werde, fasste ein Polizeisprecher den Inhalt der medienwirksamen Konversation zusammen: »Die Beamten haben die Verletzungen gesehen; mehr brauchten sie erst einmal nicht zu wissen. Sie haben die Personalien aufgenommen und die Betroffenen dann sofort zum Arzt geschickt.«

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