Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
31.08.2012

Iran versichert: Keine Atomwaffen

Chamenei weist auf Blockfreiengipfel »Lüge« der USA zurück / Syrer verlassen Konferenz

Nach scharfer Kritik des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi an der syrischen Führung hat die Delegation des Landes das Gipfeltreffen der blockfreien Staaten in Teheran verlassen. Mursi nannte die syrische Regierung am Donnerstag bei dem Treffen in der iranischen Hauptstadt ein »Unterdrückerregime«.

Teheran/Kairo (dpa/nd). Iran entwickelt nach den Worten seines religiösen Führers, Ajatollah Ali Chamenei, keine Atomwaffen. »Wir stellen keine Atomwaffen her und werden dies auch niemals tun«, sagte Chamenei am Donnerstag bei der Eröffnung des Gipfels der blockfreien Staaten (NAM) in Teheran. Die Verwendung von Massenvernichtungswaffen sei eine Sünde, fügte er hinzu. Iran werde aber sein Recht auf eine friedliche Nutzung der Atomenergie nicht aufgeben.

Der Westen unterstellt Iran, unter dem Deckmantel einer zivilen Forschung Atomwaffen bauen zu wollen. Chamenei wies dies als »Lüge« der USA zurück. Der Streit um das iranische Atomprogramm gehört zu den zentralen Themen des zweitägigen Gipfeltreffens.

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat die iranische Führung auf dem Treffen öffentlich brüskiert. In einer Rede zur Eröffnung des Gipfels am Donnerstag sagte Mursi, die Unterstützung der Revolution in Syrien sei »eine moralische Pflicht sowie eine politische und strategische Notwendigkeit«. Die syrische Führung, deren engster Verbündeter Iran ist, bezeichnete er als Unterdrückerregime, das jede Legitimität verloren habe.

Die iranische und die syrische Delegation verfolgten die Rede Mursis, die von TV-Sendern übertragen wurde, mit versteinerten Gesichtern. Aus den Reihen der tunesischen Delegation kam zustimmendes Nicken.

Mursi verglich den Aufstand der syrischen Regimegegner gegen Präsident Baschar al-Assad mit der Intifada der Palästinenser. Den Gipfelteilnehmern redete er ins Gewissen: »Das Blutvergießen in Syrien ist eine Last und eine Verantwortung, die wir auf unseren Schultern tragen, und wir müssen erkennen, dass es nicht enden wird, wenn wir nicht alle gemeinsam etwas dagegen unternehmen.« Mit Mursi besucht erstmals seit der islamischen Revolution von 1979 wieder ein ägyptischer Präsident Iran.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken