Andreas Behn, Rio de Janeiro 18.09.2012 / Ausland

Das ambivalente Erbe der Sklaverei

Die »Gedenkstätte der Neuen Schwarzen« in Rio de Janeiro will afrobrasilianische Kultur fördern

In Rio de Janeiro wurde die »Gedenkstätte der Neuen Schwarzen« eingeweiht. Ein Ort des Erinnerns an die düsteren Kapitel der Sklaverei, aber auch ein Ort des Lernens und der Forschung.

Zwei schwarze Frauen, beide über 70 Jahre alt, benetzen die im Boden eingelassenen Glaspyramiden mit parfümiertem Wasser. Unter den Fenstern sind die Ausgrabungen des Friedhofs der »Neuen Schwarzen« zu sehen. »Hier wurden die Schwarzen beerdigt, die aus ihrer Heimat nach Brasilien verschleppt wurden und an den Folgen der Überfahrt starben. Die Reinigung soll die sterblichen Überreste unserer Vorfahren schützen«, sagt die afrobrasilianische Hohepriesterin Iyá Edelzuita de Oxoguian mit fester Stimme.

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