Max Böhnel, New York 18.09.2012 / Ausland

Die Wut auf die Banken hält an

Aktivisten hatten sich vorgenommen, den Jahrestag ihrer Bewegung an deren Geburtsort zu feiern

Gestern wurde »Occupy Wall Street« ein Jahr alt. Am 17. September 2011 waren Demonstranten in Manhattans Finanzbezirk marschiert und hatten im Namen der »99 Prozent« gefordert, die Spekulanten zu zügeln. Die Bewegung breitete sich aus, doch nach gewaltsamen Räumungen ihrer Camps und etlichen Verhaftungen von Aktivisten wurde es ruhiger um sie. Ist »Occupy Wall Street« tot?

Montagmorgen um acht Uhr in der Nähe der Wall Street: vier Fahrradfahrer in Eisbärkostümen, dicht gefolgt von Polizisten auf Mopeds. Gesichts- und Ausweiskontrollen an eigens errichteten Checkpoints. Fahrzeuge der »Homeland Security«, die den Broadway hinunterrasen. Hubschrauber der New Yorker Polizei.

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