Christin Odoj 27.09.2012 / Ausland

S.O.S. Deutschland

Menschenrechtsorganisationen fordern Schutz von Flüchtlingen - nicht von Grenzen

Im vergangenen Jahr starben über 1500 Menschen bei dem Versuch, über das Mittelmeer ins vermeintlich sichere Europa zu fliehen. Amnesty International und Pro Asyl machen die europäische und deutsche Abschottungspolitik dafür verantwortlich. Gleichzeitig fordern sie mehr Rechtssicherheit für syrische Flüchtlinge in Deutschland.

Gergishu Yohannes lebt seit 1982 in Deutschland. Sie ist vor über 30 Jahren während des Unabhängigkeitskrieges aus Eritrea geflohen. Ihrem Bruder ist die Flucht nicht gelungen. Er starb vor zwei Jahren auf dem Weg von der libyschen Küste zur italienischen Insel Lampedusa. Abel saß mit 80 anderen Flüchtlingen über 20 Tage auf einem Schlauchboot fest, nachdem ihnen der Treibstoff ausgegangen war. Niemand kam zu Hilfe. Am Ende verdursteten und verhungerten 77 von ihnen. Ähnliche Szenen spielen sich täglich vor Europas Küsten ab. Insbesondere seit die EU, auch auf Druck von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), den Fluchtweg über Griechenland durch schärfere Grenzkontrollen abgeriegelt hat.

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