Wenn Schlussstriche zur Mode werden ...braucht es linken Journalismus
Deshalb jetzt das »nd« unterstützen!
    • Online-Abo
    • Kombi-Abo
    • Print-Abo
    • App-Abo
    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit dem Online-Abo erhalten Sie Zugang zu allen Artikeln in elektronischer Form auf unserer Webseite und dazu das nd-ePaper. Zum Online-Abo
    Mobil, kritisch und mit Links informiert:
    neues deutschland als ePaper – und am Wochenende im Briefkasten!
    Prämie: Das nd-Frühstücksbrettchen. Der Wegbegleiter für den Start in den Tag.
    Zum Kombi-Abo

    Lesen Sie das »nd« wo und wann Sie wollen. Mit der nd-App erhalten Sie Zugang zur Zeitung in elektronischer Form als App optimiert für Smartphone und Tablet.

    Die nd-App gibt es für iOs und Android.

    Zum App-Abo
  • Per Überweisung:

    Stichwort: nd-paywall

    Berliner Bank
    IBAN: DE11 1007 0848 0525 9502 04
    SWIFT-CODE (BIC): DEUTDEDB110

    Ich habe bezahlt.

    Per Paypal

    PayPal

    Per Sofortüberweisung

    Sofortüberweisung

  • Ich beteilige mich mit einer regelmäßigen Zahlung

    Wir freuen uns sehr, dass Sie zu dem Entschluss gekommen sind: Qualitätsjournalismus zur Stärkung einer Gegenöffentlichkeit von links ist mir etwas wert!

    Mit ihrem solidarischen Beitrag unterstützen Sie linken unabhängigen Qualitätsjournalismus. Und: Sie unterstützen die Menschen, die sich selbst ein Abo nicht leisten können. Wir sind der Ansicht, dass Journalismus für möglichst alle zugänglich sein soll – deshalb bieten wir einen großen Teil unserer Artikel gratis zum Lesen und teilen im Netz an. Aber nur Dank der Abonnements und Zahlungen vieler Leserinnen und Leser können wir jeden Tag eine Zeitung produzieren: Gedruckt, als Onlineausgabe und als App.

    Turnus

    Meine Bankdaten

    Persönliche Angaben

    *Pflichtfelder
     
     
  • Ich bin schon Abonnent
    Login
  • Ich beteilige mich später
09.10.2012

Afghanistans Zusammenbruch befürchtet

International Crisis Group legte Bericht vor

Berlin (nd-Heilig). Geplagt von Streit und Korruption ist Afghanistan weit davon entfernt, die Sicherheitsverantwortung zu übernehmen, wenn sich die ausländischen Truppen im Jahr 2014 zurückziehen. Die renommierte International Crisis Group, die am Montag in Brüssel ihren jüngsten Bericht zur Lage am Hindukusch veröffentlichte, zeichnet ein zutiefst düsteres Bild von der Situation im Land und warnt vor einem kompletten Zusammenbruch des Staates. Der Kollaborations-Präsident Hamid Karsai scheint »mehr daran interessiert zu sein, seine eigene Macht mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten, als die Glaubwürdigkeit des politischen Systems und die langfristige Stabilität des Landes zu sichern«, heißt es. Es bestehe die Gefahr, dass der Staatschef den Ausnahmezustand ausruft - was zu einem Bürgerkrieg führen könnte.

Wenig Hoffnung auf Stabilität besteht nach Meinung der Experten vor allem dann, wenn es zu weiteren Wahlfälschungen kommt. Nach einem erneuten Betrug würden sich die Menschen nach Alternativen umsehen. Daher sei es zunächst wichtig, bald den Termin für die nächsten Präsidentschaftswahlen bekannt zu geben.

In Afghanistan herrscht seit elf Jahren ein Krieg, der von den USA als angeblicher Anti-Terror-Feldzug begonnen wurde. Am Wochenende haben die 2001 von der Macht vertriebenen Taliban selbstbewusst ihren Sieg über die USA und ihre westlichen Verbündeten erklärt. Die USA, die NATO-Staaten und ihre Verbündeten wollen die Besatzungstruppen bis Ende 2014 abziehen. Danach bleiben - neben der Besatzung von US-Basen - ausländische Kontingente nur zur Ausbildung einheimischer Sicherheitskräfte im Land. Daran beteiligen wollen sich weiter die Bundeswehr und die deutschen Polizeien.

Die Regierung in Kabul hat den Bericht der 1995 gebildeten unabhängigen Expertenkommission lakonisch als »Müll« bezeichnet.

Artikel weiterempfehlen und ausdrucken