Boxberg heizt noch mehr ein

Dank des neuen Kraftwerksblocks droht bald ein Ausstoß von 20 Millionen Tonnen CO2 im Jahr

Nach sechs Jahren Bauzeit geht heute im Kraftwerk Boxberg ein neuer Block ans Netz. Er befördert die Anlage auf Platz 6 der CO2-Emittenten in Europa.

Fall und Aufstieg liegen nahe beieinander: Vorigen Samstag wurde im sächsischen Kraftwerk Boxberg der letzte von vier 300 Meter hohen Schornsteinen gesprengt. Nur fünf Tage später wird heute der neue Kraftwerksblock R in Betrieb genommen. Für den Betreiber Vattenfall ein Grund zum Feiern: Der Block, dessen Bau sechs Jahre dauerte und eine Milliarde Euro kostete, gehöre zu den »derzeit modernsten Anlagen zur Stromerzeugung aus Braunkohle«, verkündet das Unternehmen stolz und verweist auf einen Wirkungsgrad von 44,3 Prozent. Kraftwerke wie Lippendorf und Jänschwalde, in denen auch Braunkohle verfeuert wird, bringen es auf 42,8 oder sogar nur 36,3 Prozent. Dass der Wert bei dem 675 Megawatt starken neuen Block durch verbesserte technische Verfahren gesteigert werden konnte, bedeute eine »weitere Reduktion der Kohlendioxid-Emissionen pro erzeugter Kilowattstunde«, tönt die Firmen-PR.

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