Caroline M. Buck 01.11.2012 / Kino und Film

Ein Tag im Leben des Niko Fischer

»Oh Boy« von Jan Ole Gerster

Keine fünf Minuten brauchen Drehbuch und Regie, um Niko Fischer vorzustellen. Wie er sich da klammheimlich fortzustehlen bemüht ist aus Bett und Wohnung der Frau, mit der er offenbar die Nacht verbrachte, wie sie aufwacht, ihn anstrahlt und ihm einen Kaffee anbietet - und wie vor seinem verdrucksten Gesichtsausdruck und unverbindlichen »nee, muss weg, viel zu tun heute, ich ruf’ dich dann an« die Freude jäh aus ihren Zügen weicht, das sagt schon ziemlich viel. Als dann auch noch klar wird, dass diese Frau gar keine Gelegenheitsgespielin ist, kein One-Night-Stand, sondern Niko Fischers offizielle Freundin war, steht die totale Unverbindlichkeit als Lebensprinzip plastisch greifbar und in Großbuchstaben sozusagen mitten im Raum.

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