Die Angst vorm Fremden wird wieder gesellschaftstauglich

Berliner Bezirksbürgermeister tritt in Sarrazins Fußstapfen: Neuköllner Initiativen und Vereine wehren sich gegen Verunglimpfung ihrer Arbeit

Die Bezeichnung »Problembezirk« hängt wie angenagelt am Berliner Stadtteil Neukölln. Die Vorurteile gegenüber den Menschen, die dort leben und arbeiten, hat Bürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) in einem Buch zusammengefasst. Die darin Angesprochenen wehren sich.

In der Donaustraße, ein paar Schritte entfernt vom U-Bahnhof Neukölln, liegt eine kleine Kneipe, in der es neben dem obligatorischen Bier auch Schmalzstullen mit Radieschen gibt und Butterbrote mit Schnittlauch. Das »Valentin Stüberl« und seine Schwesterkneipe, das »Liesl«, sind nur zwei von zahllosen Kneipen im Stadtteil Neukölln. Ein paar Straßenzüge weiter eröffnete vor einer Weile eine dieser gemütlichen, ein bisschen »unsanierten« Lesekneipen. Linke Buchverlage, die Zeitung »jungle world« und andere laden dorthin zum Zuhören, Tanzen und Trinken. Auf den Hauptstraßen reihen sich Obst- und Gemüseläden an Internetshops, Spätis und Bäckereien. Neukölln ist ein Bezirk wie Kreuzberg, wie Prenzlauer Berg, wie Mitte: Alltagshektik, ergänzt um das für den jeweiligen Kiez typische Straßenbild zwischen Hipsterschick, Touristenmassen und die von alldem unbeeindruckten Berliner und Berlinerinnen.

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