Wolfgang Hübner 03.11.2012 / Kolumnen
Kolumne

Woche der Schande

Joachim Gauck wollte sich am Freitag über die Lage der Flüchtlinge in Deutschland informieren. Die Grippe sprengte die Tagesordnung des Bundespräsidenten. Sie verhinderte allerdings keinen Spaziergang vom Schloss Bellevue durch den Berliner Tiergarten zum Brandenburger Tor, wo seit über einer Woche Asylbewerber bei Wind und Wetter für menschenwürdige Lebensbedingungen demonstrieren. Nein, der von den Medien gefeierte Menschenversteher hatte sich von der Bürokratie einen gepflegten Behördentermin organisieren lassen: einen Besuch im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg. Dort wäre es kaum um Erlebnisberichte über Polizeischikane gegen Flüchtlinge gegangen.

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