Volkmar Draeger 08.11.2012 / Berlin / Brandenburg

Leben zwischen den Geschlechtern

Eine Ausstellung im Schwulen Museum beleuchtet das komplexe Phänomen »Trans*Homo«

»Ich fühle mich von Menschen vieler Geschlechter angezogen. Ich definiere mich weder als männlich noch als weiblich. Früher warst Du lesbisch, und jetzt bist Du schwul? Wir sind irgendwo zwischen den Kulturen und Geschlechtern hängen geblieben.« Die das bekennend von sich sagen, zählen zur Gruppe der Trans*. Dieser Oberbegriff summiert Menschen, die ihr Geschlecht anders definieren, als es ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Das klingt verwirrend und nicht gerade nach einem leichten Leben in einer binären Gesellschaft, die säuberlich in männlich und weiblich geteilt zu sein wünscht. Sicher, prozentual mag das eine Minderheit ausmachen, aber wen es »erwischt«, für den bedeutet es unter Umständen lebenslangen Kampf. Mit sich selbst, um die wirkliche Identität herauszufinden, und dann mit der Umwelt, wenn sie nicht akzeptieren möchte, dass in einem Frauenkörper psychisch ein Mann stecken kann und umgekehrt.

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