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Tom Strohschneider 15.11.2012 / In Bewegung

Protestbewegungen und emanzipatorische Forschung: eine Tagung in Berlin

In Europa haben am Mittwoch Hunderttausende, ja: Millionen gegen Sparpolitik und Krisenregime demonstriert. Eine solche koordinierte Mobilisierung hat es nicht oft gegeben, und der Aktionstag am 14. November kann wohl auch nicht isoliert von Bewegungen wie Occupy und den Indignados, den Empörten gesehen werden. Aber was ist aus Sicht kritischer Forschung von den Generalstreiks und Protesten zu halten? Warum entschließen sich Menschen dazu und warum bleibt Widerstand häufig aus, gerade dann wenn es am nötigsten scheint, dass Betroffene sich gegen Verhältnisse artikulieren, Netzwerke bilden, nach Alternativen suchen?Dynamiken wie jene, die zum europaweiten Aktionstag am 14. November führten, lassen sich nicht exakt prognostizieren. Dass sich ausgerechnet an diesem Wochenende in Berlin eine Konferenz für „emanzipatorische Perspektiven auf Protest, Widerstand und Subjekte" interessiert, lässt dennoch an passende Terminplatzierung denken: Kurz nach den Massenprotesten, die nicht überall solche waren und deren europäisches Aufeinanderbezogensein noch zu wirklich grenzüberschreitendem gemeinsamen Agieren sich entwickeln muss, lassen sich Fragen der Protestforschung unter dem ziemlich frischen Eindruck aktueller Aktionen diskutieren.

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Keine gesellschaftliche Veränderung ohne außerparlamentarische Bewegungen: Sie kämpfen mit vielfältigen Aktionen für eine andere, bessere Welt. Sie fordern das Unmögliche und tragen dazu bei, Utopien näher zu kommen. Der Bewegungsblog betrachtet, was außerhalb von Parlamenten gedacht, geplant und worüber gestritten wird – interessiert, kritisch und mit der nötigen Sympathie.

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