Oliver Eberhardt 29.11.2012 / Ausland

Ein Schritt zum Staat

Palästina stellt einen Antrag in der UNO - mit guten Chancen

Heute wird die Vollversammlung der Vereinten Nationen über die Aufwertung Palästinas zum Staat mit Beobachterstatus abstimmen. Die Zustimmung gilt trotz des Widerstands Israels als sicher - und damit auch der Zugang zu einer Vielzahl von internationalen Organisationen. Deutschland wird dagegen stimmen und steht damit in Europa recht allein da.

Anfang dieser Woche wurde Faure Essozimna Gnassingbé eine besondere Ehre zuteil: Vier Tage lang war der diktatorisch regierende Präsident des armen westafrikanischen Staates Togo in Israel zu Gast, traf seinen Amtskollegen Schimon Peres, Premierminister Benjamin Netanjahu und viele Minister, wenn er nicht durchs Land reiste - stets auf Kosten des israelischen Steuerzahlers. Vier Tage, das ist schon für einen westlichen Staatschef sehr lang. Bei einem Diktator, und dann auch noch eines Landes, dessen Beziehungen zu Israel unter »ferner liefen« rangieren, ist das ein Unding. »Was tut man nicht alles, um an Stimmen zu kommen«, sagt ein Mitarbeiter des Außenministeriums in West-Jerusalem, und fügt hinzu, dass der Aufwand noch viel frustrierender sei, weil sich die politische Gemütslage mittlerweile geändert habe: »Es ist uns jetzt egal, wer wie abstimmt.«

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