Ines Wallrodt 04.12.2012 / Inland

Der Wert der Ehejahre

Bei der Bemessung von Unterhalt für Expartner soll die Dauer einer Ehe stärker berücksichtigt werden

Seit der Reform des Unterhaltsrechts 2008 wird für Geschiedene die »nacheheliche Solidarität« auf ein Minimum beschränkt. Für Frauen kann das existenzgefährdend sein. Nun will die Bundesregierung nachbessern.

Geschiedene können damit rechnen, mehr und länger Unterhalt zu bekommen - wenn sie lange verheiratet waren. Die Bundesregierung will das vor fünf Jahren verabschiedete neue Unterhaltsrecht nachbessern und die Ehedauer als eigenes Bemessungskriterium gesetzlich verankern. Damit sollen »Effekte, die bei der Reform nicht beabsichtigt waren«, beseitigt werden, hatte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), bereits vor Monaten angekündigt.

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