Wild gewordene Innenminister

Fanforscher Gunter Pilz findet im DFL-Papier eine große Annäherung an die Fanforderungen

Der Soziologe Prof. Dr. Gunter A. Pilz ist Leiter der »Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit« am Institut für Sportwissenschaft der Leibniz-Universität Hannover und sitzt in der »Kommission für Prävention und Sicherheit« beim Deutschen Fußball-Bund. Mit dem 68-Jährigen sprach Alexander Ludewig über das in seinen Augen tragfähige neue DFL-Sicherheitspapier, Ängste schürende Minister und fehlgeleitete Polizeitaktiken. Foto: dpa/Wabitsch

nd: Heute sollen in Frankfurt am Main die 36 Erst- und Zweitligaklubs das Sicherheitskonzept der Deutschen Fußballliga (DFL) verabschieden. Was sagen Sie zu dem überarbeiteten Entwurf?
Pilz: Es ist ein durchaus tragfähiges Konzept. Die DFL hat sich damit klar auf die Seite der Fans geschlagen. Und sie hat auch zugegeben, dass die Art und Weise wie der erste Entwurf zur Diskussion gestellt wurde, sehr ungeschickt war. Das hatte Ängste geschürt, weil die Fans sich ausgeschlossen fühlten. Wenn man das erste Papier mit dem jetzt vorliegenden vergleicht, kann man feststellen, dass fast alle Vorschläge, die von den Vereinen gekommen sind, auch eingearbeitet wurden. Zwar hat sich der Fußball von der Politik unter Druck setzen lassen, aber nun gibt es den Termin und es wäre jetzt das Beste für alle, wenn dieses Papier verabschiedet wird.

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