»Kriegerische Stimmung unter Lichtergirlanden«

Heimelige, kuschelige Weihnachtszeit, das Fest der Liebe - von wegen, meint Dietmar Bittrich

Dem Satiriker Dietmar Bittrich geht der weihnachtliche Feierzwang mächtig auf die Nerven. Im Gespräch mit Volker Stahl erzählt er, warum er zum Weihnachtshasser wurde.

nd: Weihnachten, das Fest der Liebe - oder?
Bittrich: Ja, alle lieben einander, wenn auch auf schwer erkennbare Weise. Stresslevel, Streithäufigkeit und Trennungen (meist kurzfristige) erreichen zu Weihnachten ihren Jahreshöhepunkt. Das liegt an der bedrückenden Dunkelheit, an dem Termindruck, der vom Jahresende verschärft wird, an der Geschenkenot, am Dress Code und am Zwang, mit Verwandten zusammen zu sein, die man gewöhnlich auf Distanz hält. Wer dann noch harmonisch tun soll, ist der Klapsmühle ganz nahe.

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