Martin Ling 08.01.2013 / Ausland

Gelebte Solidarität

Kathrin Buhl, langjährige Geschäftsführerin der Nord-Süd-Brücken, ist tot

In entwicklungspolitischen Kreisen ist ihr Name wohl fast allen ein Begriff: Kathrin Buhl, langjährige Geschäftsführerin der Stiftung Nord-Süd-Brücken und seit 2007 Büroleiterin der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Brasilien. Am Herzen lagen ihr immer die Basisorganisationen. Völlig überraschend ist sie vor Weihnachten mit 51 Jahren in São Paulo gestorben.

»Kathrin war für mich immer ein wenig ein Wesen aus einer anderen Welt. Nicht nur, weil sie aus einer bereits verschwundenen Welt kam wie dem sozialistischen Deutschland, sondern vor allem, weil Sie ihr eigenes Leben mit der lässigen Geste des ›Ich war es nicht‹ durchschritt, die sie vielleicht manchmal naiv erscheinen ließ, ohne dass sie das war.« So beschreibt Claudia Korol vom argentinischen Basisnetzwerk »Pañuelos en Rebeldía« in ihrem Nachruf Kathrin Buhl. Und das erscheint mir, der ich Kathrin auf entwicklungspolitischen Veranstaltungen vor allem vor ihrem Weggang nach Brasilien häufig traf, eine treffende Kurzcharakterisierung.

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