Von Katharina Dockhorn
12.01.2013

»Paula« für Michael Gwisdek

Ehrung für Verdienste um den deutschen Film

Michael Gwisdek wird in diesem Jahr mit der »Paula« für seine Verdienste um den deutschen Film geehrt. Die Auszeichnung, die ihren Namen dem DEFA-Filmhit »Die Legende von Paul und Paula« verdankt, wird vom Progress-Filmverleih im Rahmen des alljährlichen Empfangs zu den Berliner Filmfestspielen verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Katrin Saß und Heny Hübchen.

Michael Gwisdek, der am Montag seinen 71. Geburtstag feiert, gehörte in der DDR zu den Stars und konnte sich auch nach der Wende erfolgreich im gesamtdeutschen Film etablieren. Dabei glänzt er in allen Genres - in den Indianerfilmen »Weiße Wölfe« und »Spur des Falken« oder gegenwärtig in der Mark Twain Adaption »Huck Finn«, in Komödien ebenso wie in Dramen. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören »Olle Henry«, »Der Tangospieler«, »Coming Out« sowie »Nachtgestalten« und »Good Bye, Lenin!«. Ab März ist er in Leander Haußmanns »Hai-Alarm am Müggelsee« zu sehen.

Selbst stand der Berliner das erste Mal für »Treffen in Travers« am Regiepult. Der Film brachte der DEFA die einzige Einladung zum Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes. Gwisdeks Regiearbeit »Das Mambospiel«, eine Liebeserklärung an seine damalige Frau Corinna Harfouch, feierte im Programm der Berlinale Premiere.

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