Unkultur des Unter-den-Tisch-Kehrens

Die ThyssenKrupp-Führung wird sich bei der Aktionärsversammlung mit viel Kritik konfrontiert sehen

Der skandalgeschüttelte Stahlkonzern ThyssenKrupp muss über die Vorgänge der jüngsten Zeit aufklären. Ob der darin verstrickte Aufsichtsratschef Cromme dies leisten kann?

Bei der Hauptversammlung von ThyssenKrupp dürfte es hoch hergehen. Angesichts der zahlreichen Skandale, Milliardenverluste und gestrichener Dividenden beim Stahlkonzern werden viele Aktionäre ihrem Unmut Luft machen. Und vor dem Veranstaltungsort, dem Ruhrcongress in Bochum, wollen Nichtregierungsorganisationen gegen die Umweltschädigungen protestieren, die von einem ThyssenKrupp-Werk in Brasilien ausgehen. »Die mangelhafte Planung, Ausführung und Inbetriebnahme des größten Stahlwerks in Lateinamerika an der Bucht von Sepetiba hat die Existenz von 8000 Fischern vernichtet und bei der lokalen Bevölkerung zu schweren Gesundheitsschäden geführt«, kritisiert Marcos da Costa Melo von der Kooperation Brasilien aus Freiburg.

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