18.01.2013

Chiles Mapuche wollen Selbstbestimmung

Santiago de Chile (dpa/nd). Die Mapuche-Bevölkerung Chiles hat die Selbstbestimmung im Süden des Landes gefordert. Rund 800 Vertreter der indigenen Gemeinden haben am Mittwoch auf einer Versammlung auf dem Berg Ñielol, 670 Kilometer südlich von Santiago de Chile, beschlossen, die Bildung einer autonomer Regierung südlich vom Fluss Bío Bío zu fordern. Der Staat solle außerdem für die in den letzten 130 Jahren begangenen Vergehen gegen die Mapuche-Kultur öffentlich um Verzeihung bitten und eine Entschädigung zahlen, wie Radio Cooperativa berichtete.

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