Knut Henkel 19.01.2013 / Wochennd

Kuba: Wiege der Stadtgärten

Ein Großteil der frischen Lebensmittel auf der Karibikinsel kommt aus urbaner Landwirtschaft

In Alamar, der größten Trabantenstadt von Havanna, befindet sich einer der ältesten Stadtgärten Kubas (Foto oben). In der rund elf Hektar großen Anlage werden nicht nur Lebensmittel produziert, sondern auch Saatgut gezogen. Ein Erfolgsrezept, das auch außerhalb der Insel Schule machte.

Miguel Angel Salcines trinkt ein Glas frischen Mangosaft, nimmt eine Serviette, putzt sich den Mund ab und deutet auf den Obstgarten gegenüber. »Dort wachsen unsere Mangos. Sie werden alle rein biologisch produziert«, erklärt der Vorsitzende des »Vivero Alamar«. Vivero oder Huerto werden die Stadtgärten in Havanna genannt. Der von Alamar ist eingefasst von mächtigen Plattenbauten. »Die verhindern unsere Ausbreitung. Die Nachfrage, mehr zu produzieren, ist da«, sagt Salcines. Auf derzeit elf Hektar Fläche ziehen 175 Männer und Frauen Obst, Gemüse, Setzlinge und Salat. Die frische Ware, nach ökologischen Kriterien angebaut, wird am Verkaufsstand gleich neben dem Eingang zum Vivero angeboten und für viele Nachbarn ist die Stadtfarm die erste Adresse für den täglichen Einkauf.

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