Thomas Blum 02.02.2013 / Kultur

Arschgeigen auslachen!

Hasspost mal anders

»Schade, dass ich kein Abo habe, sonst würde ich es jetzt kündigen«, heißt es in einem Leserbrief, den ein empörter Leser einmal an eine Berliner Tageszeitung schrieb. Damit, dass in der von ihm bevorzugten Zeitung nicht Tag für Tag zu hundert Prozent seine Meinung wiedergegeben wird, scheint so mancher Leser sich schwer zu tun. Statt die abonnierte Zeitung zu behandeln wie einen guten Freund, sich also um ein Verhältnis zu ihr zu bemühen, das von Neugier und Respekt ebenso gekennzeichnet ist wie von der Freude am lebendigen Meinungsaustausch, hält der Leser sich sein Abonnement nicht selten wie einen deutschen Schäferhund: Wenn du nicht parierst, setze ich dich an der Autobahn aus. Soll heißen: Wenn du nicht meine Meinung druckst, bestelle ich dich ab.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: