Kriminelle zerstören den Verein

Dynamo Dresdens Geschäftsführer Christian Müller fordert nach erneuten Randalen das Ende falscher Solidarität in der Fankurve

Nach dem 0:3 in Kaiserslautern bleibt Dynamo Dresden weiterhin Drittletzter in Liga zwei. Negative Schlagzeilen produzierten aber auch wieder einige Anhänger. In Kaiserslautern kam es zu schweren Ausschreitungen: Angriffe auf Polizisten und Fanbusse in der Stadt, ein versuchter Sturm des gegnerischen Fanblocks und Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion. Dynamos Geschäftsführer CHRISTIAN MÜLLER sieht die Existenz des Vereins bedroht.

nd: Herr Müller, was haben Sie gedacht, als schon vor dem Anpfiff auf dem Betzenberg die ersten Bengalos gezündet wurden? Müller: Ich war entsetzt. Wir wollen kommenden Freitag vor dem Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes erklären, warum es weder gerecht noch der Sache dienlich ist, Dynamo Dresden zur nächsten Saison aus dem DFB-Pokal auszuschließen. Und dann grätschen uns diese Typen brutal rein. Pyrotechnik hat in Stadien nichts verloren. Daran müssen sich alle halten. Das ganze Stadion hat unsere Anhänger ausgepfiffen und beschimpft. Es gibt viele Einträge in Fanforen, die fordern, dass Dynamo-Spiele demnächst ohne Dresdner Fans stattfinden sollen. Das sind keine Fans von Dynamo Dresden, denn die zerstören unseren Verein. Als in der zweiten Hälfte zum zweiten Mal gezündelt wurde, bin ich zur Leitstelle der Polizei gegangen und habe mir an den dortigen Bildschirmen aus der Nähe angeschaut, was im Dynamo-Block passierte. Die Beamten haben beispielsweise mindestens eine Viertelstunde lang einen Randalierer herangezoomt, der sich offenbar massiv daneben benommen hatte.

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