Thomas Nitz 19.02.2013 /

Aufstand gegen die Selbstbedienungsmentalität

In Afrika mehren sich die Proteste gegen horrende Politikergehälter trotz weit verbreiteter Armut

Trotz Spitzengehältern verlangen Politiker in Afrika immer mehr Geld und Privilegien. In Kenia, Ghana, Südafrika und Nigeria protestieren Wähler gegen die Selbstbedienungsmentalität und Verschwendungssucht ihrer Parlamentarier und fordern mehr Kontrolle.

Anfang März wird in Kenia gewählt. Das treibt die Menschen in dem ostafrikanischen Land lautstark auf die Straße. Allerdings geht es vor diesen Wahlen weniger darum, für die Kandidaten zu werben, vielmehr protestieren die Kenianer gegen die üppigen Gehälter und Privilegien ihrer Politiker. Die Einheitsregierung, die Kenia nach den bürgerkriegsähnlichen Zuständen im Anschluss an die Wahlen von 2007 Frieden bringen sollte, ist die teuerste Regierung, die sich das Land jemals geleistet hat. Viele Kenianer sind frustriert über Politiker, die sich die Taschen voll stopfen, während sich an den Lebensumständen der Mehrheit nichts ändert.

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