Kay Wagner, Brüssel 16.03.2013 / Ausland

Zypern überraschend Gipfelstürmer

Parlamentarische Ablehnung des EU-Finanzrahmens war für versammelte Großpolitiker kein Thema

Zypern-Rettung und Syrien standen plötzlich auf der Tagesordnung des EU-Gipfels in Brüssel. Die Beziehungen zu Russland hatten wenig Platz, die Proteste Tausender gar keinen.

Als wäre es langweilig, wenn auf einem EU-Gipfel mal nicht um die Rettung eines Euro-Landes hektisch gefeilscht werden sollte: Plötzlich stand Zypern doch im Rampenlicht des Treffens der 27 Staats- und Regierungschefs gestern und vorgestern in Brüssel. Vorgesehen war das nicht. Vielmehr sollte allein die Euro-Gruppe direkt im Anschluss an den Gipfel die Sache klären. Letztlich wurde auch nichts anderes gemacht (die Entscheidung lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor). Doch nicht nur die Zyprioten selbst, sondern auch einige andere Gipfelteilnehmer fühlten sich dazu berufen, die Diskussion um die 17 Milliarden Euro Schulden bereits früher zu beginnen. Soll dafür der Europäische Rettungsschirm aktiviert werden? Die Tendenz der zahlreichen Wortmeldungen lautete: Ja.

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