Harald Wolf (LINKE, Wirtschaftssenator a.D.) 03.04.2013 / Berlin / Brandenburg
Gastkommentar

Die Chance nutzen

Um die Zukunft der Energie und der Stromnetze findet derzeit in Berlin eine der spannungsgeladensten politischen Debatten statt. In den kommenden Wochen will »nd« deshalb der Frage nachgehen, wie es mit der Konzession der Stromnetze und der möglichen Gründung eines eigenen Stadtwerkes in Zukunft weitergehen soll. Den zweiten Teil dieser Serie bestreitet der energiepolitische Sprecher der LINKEN im Abgeordnetenhaus.

Es war die LINKE, die 2009 in Berlin auf ihrem Landesparteitag die Debatte um die Energienetze in öffentlicher Hand und den Aufbau eines städtischen Stromversorgers begann. Ablehnung, Skepsis und - im besten Fall - vorsichtige Distanz kennzeichneten damals die Reaktionen. Heute erklären alle Parteien, dass sie rekommunalisieren wollen: SPD, Grüne, Piraten und sogar die CDU. Also, alles klar für die Übernahme der Netze und den Aufbau eines Stadtwerks in Berlin? Ist das Volksbegehren eigentlich überflüssig? Weit gefehlt! Denn Senat und Koalition reden nur. Und das Wenige, was getan wurde, ging oft in die falsche Richtung.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: