Folke Havekost, Hamburg 03.04.2013 / Inland

Beargwöhnte Attraktion

Kritiker sehen in der Internationalen Bauausstellung eine Einladung zur Privatisierung öffentlicher Räume

Zwischen Modellprojekten und Mietskasernen sucht die Internationale Bauausstellung (IBA) einen Weg in der wohnungsarmen Metropole Hamburg.

»Stadtentwicklung kann man erst anfassen, wenn sie Architektur geworden ist«, sagt Uli Hellweg, der Geschäftsführer der IBA. Stadtentwicklung zu prognostizieren, ist gleichwohl schon früher möglich. Und es wird auf sehr divergierende Weise getan. Ausgerechnet zur Musik der Band »Einstürzende Neubauten« formierte sich der Protest gegen die IBA, deren Präsentationsjahr vor anderthalb Wochen im Hamburger Elbinsel-Stadtteil Wilhelmsburg eröffnet wurde. »Rasante Mietsteigerungen, sich verschärfender Wohnraummangel und teils miserable bauliche Zustände ihrer Wohnhäuser stehen der Imagepolitik und den Leuchtturmprojekten der IBA gegenüber«, erklärte Theo Bruns für die 600 Kritiker, die lautstark ihre Einwände gegen die bis Oktober laufende Ausstellung vorbrachten. »IBA versenken, Wohnraum verschenken«, skandierten die Demonstranten auf dem Ausstellungsgelände.

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