Laizisten wollen Änderungen in Wahlprogrammen

Rufe nach klarerer Trennung von Staat und Kirche bei SPD und Grünen / Forderung auch bei der Linkspartei: »keine Angst vor Kirchenlobbyisten«

Berlin (nd). Die in einem Arbeitskreis zusammengeschlossenen Laizisten in der SPD wollen Änderungen am Wahlprogramm der Sozialdemokraten durchsetzen. Man werde Anträge einbringen, »um eine klare Trennung von Staat und Kirche zu erreichen«, zitieren die Zeitungen der WAZ-Gruppe den Sprecher des baden-württembergischen Landesarbeitskreises, Adrian Gillmann. Die Laizisten wollen unter anderem die Abschaffung der Kirchensteuer, die ersatzlose Streichung des »Blasphemie«-Paragrafen im Strafgesetzbuch sowie das Ende der staatlichen Bezahlung von kirchlichen Amtsträgern im Wahlprogramm der SPD verankern.

Gillmann kritisierte, dass der Staat für die Privilegierung einer Religionsgemeinschaft bezahle und plädierte für eine anerkennende Gleichbehandlung der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften. Die Gründung eines laizistischen Arbeitskreises war in der SPD stark umstritten. Maßgebliche Politiker verhinderten die offizielle Anerkennung und warnten vor »«antikirchlichen, antichristlichen Affekten».«

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