Rüstungsausgaben verschärfen Eurokrise

Neue Studie zeigt, dass teure Waffenanschaffungen die Staatsschulden in der Eurozone in die Höhe treiben

Die EU-Krisenländer sollen ihre Schulden in den Griff bekommen und kräftig sparen. An den Militärausgaben soll das nach dem Willen der Gläubigerländer aber nichts ändern.

Waffen sind unnütz und teuer. Das gilt erst recht in Friedenszeiten. Trotzdem betrugen die Militärausgaben der EU-Staaten im Krisenjahr 2010 rund 194 Milliarden Euro. Das ist ungefähr soviel wie das jährliche Staatsdefizit von Griechenland, Italien und Spanien zusammen, wie eine neue Studie der Kampagne gegen Waffenhandel herausstellt. Staatliche Rüstungskäufe trugen also nicht unwesentlich zum Entstehen der Staatsschuldenkrise bei.

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