Yes We Piketty

Ein »neues deutschland« über das »Kapital im 21. Jahrhunderts«, Ungleichheit und was man dagegen tun kann

Er wird als »neuer Superstar« der Ökonomen 
gefeiert, sein Buch »Das Kapital im 21. Jahrhundert« 
als »bahnbrechendes Meisterwerk« gelobt. Diese Ausgabe des »nd« widmet sich den Thesen Thomas 
Pikettys, Reichtum und Ungleichheit.

Berlin. Vor ein paar Tagen zeigte eine Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, dass sowohl die Armut als auch der Reichtum in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich zugenommen haben. Man könnte auch sagen: Der Teufel scheißt immer auf den größten Haufen. Welche Folgen die wachsende Konzentration der Einkommen und Vermögen bei den oberen zehn Prozent hat, darüber wird schon seit langem diskutiert. Neuen Schwung hat diese Diskussion durch den französischen Ökonom Thomas Piketty erhalten, der das Gesetz der kapitalistischen Reichtumsverteilung auf eine einfache Formel brachte: r>g. Im Grunde besagt diese, dass Gewinne aus Kapital höher als die Wachstumsraten der Wirtschaft sind – und deshalb die Vermögen der Wohlhabenden meist schneller zunehmen als die Volkseinkommen. Über Renditen und Erbschaften wird eine kleine Elite so immer reicher – und immer mächtiger.

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