Velten Schäfer 27.04.2013 /

Indirekte Rede

Die Tochter des ehemaligen NS-Richters und CDU-Ministerpräsidenten Filbinger erinnert sich

Augenzeugen können berichten: Susanna Filbinger-Riggert hat am Donnerstagabend in einer Berliner Buchhandlung tatsächlich ihre »Vater-Tochter-Biografie« vorgestellt. Für die 50 Besucher gab es sogar etwas Besonderes. Die Version des Buches, die sie an diesem Abend erwerben konnten, kann ein echtes Sammlerstück werden. Denn ob die Fassung, die Anfang Mai in die Läden kommen soll, mit der jetzigen übereinstimmt, ist längst nicht ausgemacht. Matthias Filbinger, Susannas jüngerer Bruder, kämpft gegen die Veröffentlichung. Er sieht seine Persönlichkeit verletzt - und auch die seines 2007 verstorbenen Vaters, des früheren Stuttgarter Ministerpräsidenten, gewesenen Marinerichters und »furchtbaren Juristen«, der als Staatsanwalt und Richter im Zweiten Weltkrieges an Todesurteilen gegen Deserteure beteiligt war und 1978 zurücktreten musste.

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